Bandenwerbung
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Mobil: 0170 2 48 22 33
knacker@b-schmitt.de
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Fotos, Layout: G.Götze
Echo-Online - Mörfelden-Walldorf 10.11.2016
Für Geldgeber attraktiv
Von Dirk Winter
SPORTVEREIN ROT-WEISS Fußballabteilung hat die meisten Sponsoren
WALLDORF - Mehr als 380 Kinder und Jugendliche, angeleitet von gut 60 Trainern, spielen Fußball beim Sportverein Rot-
Weiß. Überhaupt machen Mädchen und Jungen mehr als die Hälfte der rund 1200 Klubmitglieder aus, bezieht man auch die
anderen Abteilungen - Tischtennis, Kegeln, Gymnastik, Badminton, Gospel und Tanz - in die Betrachtung ein. Diese
Nachwuchsförderung ist das Pfund, mit dem der SV Rot-Weiß bei der Sponsorensuche wuchern kann. Denn Jugendarbeit
bedeutet nicht nur sportliche Ausbildung, sondern auch soziales Engagement.
Und genau das macht einen Verein - neben dem Stellenwert einer Sportart - für Geldgeber attraktiv, haben die Rot-Weißen
festgestellt. „Entscheidend ist", sagt Klubvorsitzender Manfred Knacker, „dass man eine ehrliche, ausgereifte, sehr breite
und auch nachhaltige Jugendarbeit macht". Der Erfolg der Fußballsenioren, deren erste Mannschaft die Gruppenliga
Darmstadt anführt, sei da erst in zweiter Linie maßgebend.
Den Anteil der Sponsorengelder an den Finanzen der Fußballabteilung beziffert Knacker mit 40 Prozent. Bei den anderen
sechs Abteilungen liege der Sponsorenanteil nur bei etwa zehn Prozent. Während Mitgliedsbeiträge und Zuschüsse bei
ihnen den Großteil der Erträge ausmachen, tragen diese Einkommensquellen zu 45 Prozent der Fußballerfinanzen bei. Die
restlichen 15 Prozent müsse die Sparte mit Veranstaltungen wie dem Weinfest verdienen. Mit diesem Budget unterstütze
der Spartenvorstand die Fußballsenioren und die -junioren etwa zu gleichen Teilen.
40 kleinere Unterstützer machen Löwenanteil aus
Die Gaben von etwa 40 kleineren Geldgebern, die beispielsweise Anzeigen im Stadionheft „Fußball aktuell" schalten, bilden
den Löwenanteil der Sponsoringeinnahmen der RWW-Fußballer. Weitere Unterstützer, so Pressesprecher Erwin Mader,
spenden bei Projekten wie dem Bau des Kunstrasenplatzes. Bei den drei Großsponsoren bedankte sich der
Abteilungsvorstand kürzlich mit einem signierten Trikot des Bundesliga-Profis Niklas Süle (TSG Hoffenheim), der aus der
Jugend des SV Rot-Weiß stammt. Die Unterstützung von
B-Schmitt mobile (BSM), seit mehr als 20 Jahren RWW-Sponsor, Seat Deutschland und S.C.A.T. Europe macht etwa
20 Prozent der Marketingeinnahmen der Fußballabteilung aus. Die Zahl solcher Premiumsponsoren sei in den vergangenen
15 Jahren konstant geblieben, bei den kleineren Geldgebern verzeichne man einen Rückgang von 20 Prozent.
Während bei den BSM-Verantwortlichen das Fußballfieber grassiert, insbesondere für Rot-Weiß Walldorf, geht es den
anderen beiden Großsponsoren vor allem um die Jugend- und Sozialarbeit des Vereins. Knacker sieht so die Philosophie
des Vereins bestätigt. „Bei uns wird nicht nur Laufen, Ballstoppen und -schießen gelehrt, sondern auch, wie man mit
sozialer Kompetenz durchs Leben kommt", sagt der Vorsitzende: „Wir bereiten also wirklich 380 Kinder aufs Leben vor."
Seat Deutschland unterstützt seit sieben Jahren die Jugendabteilung mit Spenden. Dazu Niederlassungsleiter Erik
Händler: „Uns begeistert das starke Engagement von Rot-Weiß Walldorf für die Jugend, junge Menschen mit
Migrationshintergrund und Flüchtlinge, die unverschuldet in eine Notlage kamen." Damit sehe Seat die Marke hervorragend
repräsentiert. Ähnlich äußert sich Johann Rittgasser, Inhaber von
S.C.A.T. Europe. Er stieß im August dieses Jahres „mit
einer üppigen Spendensumme", so Mader, beim SV Rot-Weiß ein. Wobei er großen Wert darauf lege, dass das Geld in die
Jugend- und Integrationsarbeit sowie in den geplanten Bau eines zweiten Kunstrasenplatzes einfließe.
VIELFÄLTIGE
INTEGRATIONSARBEIT
Was tut der SV Rot-Weiß Walldorf
in Sachen Integration?
Pressesprecher Erwin Mader nennt
Beispiele: Seit Jahren arbeite der
Verein mit dem Integrationsbüro der
Stadt Mörfelden-Walldorf zusammen,
engagiere sich in den Netzwerken
„Sportkreis Integration" und „Asyl".
Die Jugendfußball-Abteilung betreue
derzeit 17 Flüchtlingskinder. Ihnen
werde angeboten, sowohl in separa-
ten Gruppen als auch bei den RWW-
Jugendmannschaften Fußball zu
spielen.

Zudem achte die Jugendabteilung bei
der Trainerausbildung darauf, einen
vielsprachigen Übungsleiterstab zu
haben. Für Jugendliche, die einen
Praktikums- oder Ausbildungsplatz
suchen, könne der Verein ein
Türöffner sein.