Schiedsrichter-Nachwuchsarbeit bei Rot-Weiss Walldorf?

Einerseits sind alle Vereine aufgrund der Satzung des Hessischen Fußballverbandes verpflichtet,
gemäß der Anzahl der Mannschaften auch Schiedsrichter zu stellen. Anderseits wissen alle
Verantwortlichen, dass der Schiedsrichter zum Fußballspiel gehört und wirklich benötigt wird.

Dieser zweite Aspekt bildet die Grundlage für die Arbeit innerhalb unseres Vereins.

Wir wollen nicht über zu wenige oder "schlechte" Schiedsrichter klagen, sondern zeigen,
dass auch wir als Gruppenligist dafür etwas tun können.

Auch Du kannst Schiri bei Rot-Weiss Walldorf werden!!!!!!

Wenn Du...



doch wir brauchen Verstärkung!
- mindestens 12 Jahre alt bist,
- Entscheidungen schnell und sicher treffen kannst,
- deine Persönlichkeit entwickeln möchtest,
- Erfolge feiern willst ,auch ohne 2 x Training pro Woche,
- im Bereich des DFB alle Spiele kostenlos besuchen willst (auch Bundesliga),
- dir das Geld für den Führerschein oder ein Auto verdienen möchtest,
- Aufstiegschancen in höhere Spielklassen nutzen willst,
dann melde dich am besten sofort, damit wir dich
für den nächsten Anwärterlehrgang melden können.

Wir pfeifen für ROT-WEISS
Franz Quintus im Gespräch mit unserem ehemaligen
Schiedsrichter Rolf Flick
Für Euch am Ball GG

Nur etwas ausspannen: Markus Leissner, Ralph Spörel und Uwe Lang
Die Schiedsrichter des 39. Hallenturnier Uwe Lang, Suat Sen, Reinmund Weber, Markus Leißner, Abdelkader Boulghalegh, Taner Gökcer, Karim Klabi und Betreuer Michael Fischer.

Das Gespann vom Spiel gegen Germ. Großkrotzenburg Niklas Groß, Markus Leißner,
Alessandro Scotece (Foto: Vater Leißner)
Schiedsrichter in Aktion
Markus Leissner und Rolf Melk
Februar 2015 Alessandro Scotece beim Testpiel RWW - Wörsdorf
Fotos: G.Götze
Schiedsrichtervereinigung
Groß-Gerau
Noch ein Aufsteiger
Alessandro Scotece ist Schiedsrichter der Lotto Hessenliga!
Nachdem wir letztes Jahr über seine Nominierung als
Schiedsrichterassistent in die Junioren Bundesliga berichten durften, ist
ihm dieses Jahr ein weiterer Aufstieg als Spielleiter gelungen.
Der für SV Rot-Weiss Walldorf E.V. pfeifende Alessandro Scotece bekam
per Telefon mitgeteilt, dass er zur kommenden Saison Schiedsrichter der
Lotto Hessenliga ist. Seine Premiere in der Spielklasse durfte er bereits
feiern, nachdem er im Rahmen des Förderkaders schon zur Rückrunde in
der Hessenliga berücksichtigt wurde und sowohl dort, als auch in der
Verbandsliga sehr gute Leistungen gezeigt hat.
Demnach ist der Aufstieg für den im Jahr 2010 ausgebildeten
Schiedsrichter absolut verdient.
Auch ihm wünschen wir alles Gute für die anstehenden
Herausforderungen, ein glückliches Händchen bei den Entscheidungen
und viel Spaß in der neuen Spielklasse!
Warum Schiedsrichter werden?
Jedes Wochenende leiten rund 80.000 Schiedsrichter Fußballspiele in ganz Deutschland und das nicht ohne
Grund: Ohne den 23. Mann auf dem Spielfeld geht es nicht! Nur mit einem neutralen Spielleiter können die
Spiele gerecht verlaufen. Doch auch die Schiedsrichter ziehen einen großen persönlichen Vorteil aus ihrem
wöchentlichen Job. Sie erleben den Fußball aus einer ganz anderen Perspektive. Dabei lernen sie
Entscheidungen in Sekunden zu treffen. Dadurch wird das Selbstbewusstsein und somit das
Durchsetzungsvermögen gestärkt. Auch der Umgang mit Kritik und die Teamfähigkeit wird verbessert. Dazu
erhalten die Schiedsrichter eine kleine Vergütung für ihren Einsatz und genießen den freien Eintritt zu allen
DFB-Spielen (Bundesliga bis Kreisliga).
Wir pfeifen für ROT-WEISS
Unsere aktiven Schiedsrichter
Foto liegt noch nicht vor
Foto liegt noch nicht vor
Foto liegt noch nicht vor
Foto liegt noch nicht vor
Der 13 Jahre alte Jeremy Smith aus Mörfelden-Walldorf träumt von der Bundesliga

Von Marc Schüler
Während die meisten Fußballer in seinem Alter Cristiano Ronaldo, Lionel Messi oder Manuel Neuer nacheifern, ist das Vorbild von Jeremy Smith ein anderes: Tobias Stieler. Ein für die
meisten eher unbekannter Name, sind doch die Namen der Schiedsrichter im Profifußball oft nicht mehr als eine Rand-notiz wert.
Für Jeremy Smith ist dies jedoch ein wichtiger Name. Denn der 13-Jährige ist der jüngste Schiedsrichter im Kreis Groß-Gerau und eifert seinem Vorbild nach. Mit einer
Sondergenehmigung des Verbandes durfte der damals noch 12-Jährige am Neulings-Lehrgang teilnehmen, den sein Vorbild erst mit 14 Jahren absolvierte.
Und er bestand diesen mit Erfolg: seit dem 13. Mai 2017 wird er auf Fußballplätzen im Kreis eingesetzt. „Mein erstes Spiel war in der D-Jugend Kreisklasse 3 die Partie VfR Groß-Gerau
II gegen SV 07 Nauheim II", erinnert sich Jeremy Smith zurück. Gerne würde er wie sein Vorbild eines Tages Bundesligaspiele leiten, doch weiß er auch, dass es bis dahin ein langer
Weg ist.
18 Spiele hat er seit seiner Prüfung im Neulings-Lehrgang geleitet. „Ich hatte das Problem, dass ich selber als Torwart bei Rot-Weiß Walldorf gespielt habe und somit samstags oft keine
Zeit hatte", erklärt er. Gerne hätte er seine aktive Karriere früher beendet, doch erinnerte ihn sein Vater Stephen an seine Verpflichtung seinen Mannschaftkollegen gegenüber.
Zur Winterpause 2017/18 war es dann soweit: Jeremy hängte seine Handschuhe an den Nagel und konnte sich ganz auf seine Aufgaben als Schiedsrichter konzentrieren. „Ich denke,
dass mich mein Spiel als Torwart sicher nicht so weit gebracht hätte, wie ich hoffe als Schiedsrichter zu kommen", ist er begeistert von dieser neuen Aufgabe und freut sich auf die
Herausforderungen.
Die volle Unterstützung hat er dabei von Vater Stephen, der eigentlich eher aus dem Bereich des (American) Football kommt, sich aber seit Jahren dem Fußball verschrieben hat. Er ist
engagiert bei RW Walldorf und unter anderem für den DFB im Nachwuchsbereich tätig.

Regeln, Signale und Körpersprache gelernt
„Wir haben in den vergangenen Jahren ein gemeinsames Ritual gehabt. Wir haben uns die Bundesliga-Übertragungen auf Sky angesehen, und Jeremy hat dabei das Spiel in seinem
Schiedsrichter-Outfit geleitet. Das hat ihm Spaß gemacht, und er hat gleich die Regeln, Signale und Körpersprache der Bundesliga-Schiedsrichter gelernt", berichtet Vater Stephen.
Dass sein Sohn als Unparteiischer tätig ist, findet er gut. „Er ist dadurch selbstbewusster geworden und zeigt nicht nur auf dem Fußballplatz Präsenz mit breiter Brust."
Eine charakterliche Veränderung, die auch dem jungen Schiedsrichter selbst aufgefallen ist. „Ich war vorher nie der Entscheidungsfreudigste. Im Fernsehen habe ich immer die
Schiedsrichter bewundert, wie sie mit einem Blick in Sekundenbruchteilen die richtigen Entscheidungen treffen müssen. Im Spiel hängt viel vom Schiedsrichter ab, und es ist ein ziemlicher
Druck, der auf dem Unparteiischen lastet", sagt der 13-Jährige, der sich bei seinen Einsätzen bereits mit übereifrigen Eltern und Trainern auseinandersetzen musste. Wenn der Sohn im
Einsatz ist, dann ist meist Vater Stephen nicht weit und beobachtet ihn vom Spielfeldrand aus.
Über strittige Situationen tauschen sie sich nach dem Spiel aus. „Ich habe dabei selber einiges gelernt, vor allem merkt man, dass die Perspektive auf dem Feld eine andere ist als von
Außen", sagt der Vater dazu.

Der Verband braucht engagierten Nachwuchs
Ein Traum wäre es für den 13-jährigen, als Schiedsrichter in der Bundesliga ein Spiel zu leiten. Jeremy weiß, dass dies ein langer und schwerer Weg ist. „Der Verband merkt schnell, wer
als Schiedsrichter arbeitet, weil er dies möchte oder wer den Job macht, weil er es für seinen Verein muss. Diejenigen, die ein echtes Interesse haben, die werden gefördert, denn der
Verband braucht einen engagierten Schiedsrichternachwuchs", weiß Jeremy.
Sein Vorbild Tobias Stieler leitet seit 2012 Bundesligaspiele, 16 Jahre brauchte er, um dieses Niveau zu erreichen. „Er hat so eine selbstverständliche Sicherheit auf dem Platz und liegt
selten falsch mit seiner Entscheidung", erklärt Jeremy.
Dass er sich wie sein Vorbild Tobias Stieler engagieren und immer wieder weiterbilden müsse, ist ihm bewusst. Daher nimmt der ambitionierte Jungschiedsrichter auch an Lehrgängen teil.
Als Linienrichter lässt er sich ausbilden, um in höheren Spielklassen Erfahrungen zu sammeln. Immer mit der Motivation und Hoffnung seinen Traum zu verwirklichen und eines Tages zwei
Mannschaften in der Bundesliga auf den Platz zu führen.

Alessandro Scotece
wird Schiedsrichterassistent in der Regionalliga
Mit großer Freude hat Alessandro Scotece (SV Rot-Weiss Walldorf E.V.) die Nachricht über seinen Aufstieg
als Schiedsrichterassistent in die Regionalliga aufgenommen. Er kommt demnach ab dieser Saison in der
vierten Liga zum Einsatz und unterstützt dort die Spitzenschiedsrichter/innen aus dem Südwesten
Deutschlands. Viel Spaß und jede Menge Erfolg bei deiner neuen Herausforderung.
Schiedsrichter Maximilian Martin und die Assistenten Jeremy Smith und Nils Schock leiteten das
Freundschaftsspiel RW Walldorf gegen DJK Flörsheim.
Jeremy Smith in Aktion