Virtuell durchs Vereinsleben dribbeln
Internet - Rot-Weiß Walldorf bietet auf seinen Seiten Fülle an gut sortierten Informationen - Angebot wird gut genutzt

Detaillierte Informationen
WALLDORF.
Gerhard Bartel berichtet auf seiner Jugendfußballseite über alle 16 Nachwuchsteams des SV Rot-Weiß Walldorf (RWW), deren Spieler er auch in Solo- und Mannschaftsfotos vorstellt.
Die aufwendigsten Seiten waren und sind jene der Fußballsenioren. Außer Berichten, Tabellen und weiteren Statistiken bietet Gerhard Götze umfangreiche Datenbanken: 523 Rot-Weiß-Fußballer sowie alle Spielstatistiken
mit Spielerkader und Torschützen seit 1983 sind lückenlos dokumentiert. Manchmal half der Zufall bei der Recherche: Der Ire Alan Cornwall zum Beispiel, der 1985/86 bei RWW spielte, meldete sich im Juli über Facebook
bei Götze. Im Archiv findet man alle Trainer der ersten Seniorenmannschaft seit 1914 und die Endplatzierungen seit 1919. Stadionhefte sind als Download eingestellt. Es gibt eine Bildergalerie, in der Rubrik
„Nebenschauplatz" sind Gags und außergewöhnliche Bilder zu finden.
14. Juli 2014 | dirk / Groß-Gerau
Für Euch am Ball

Jahre
Diese beiden ehrenamtlichen Helfer von Rot-Weiß Walldorf, Gerhard
Götze (links) und Gerhard Bartel (rechts), designen und betreuen die
Internetpräsenz ihres Vereins. Foto: Alexander Heimann
Registriert hat Gerhard Bartel im Jahr 1999 die Domain rw-walldorf.de, um Internetseiten der RWW-Jugendfußballer zu
gestalten. Kürzlich schaute sich der Einundsechzigjährige sein damaliges Werk nochmal an, um über vor Effekten
strotzende Seiten zu schmunzeln. „Da piept und pfeift es überall", erzählt Bartel von seiner virtuellen Spielwiese: „Ich habe
halt alles ausprobiert, was möglich war." Dass im Webdesign weniger oft mehr ist, hat Bartel längst herausgefunden und
auch umgesetzt.
Zwei Jahre später ging Gerhard Götze - ohne von der Existenz der Bartelschen Plattform zu wissen - mit einer Homepage der
Seniorenfußballer online. Ein ehemaliger Arbeitskollege hatte ihm ein Computerprogramm für Webdesign geschenkt. Eines,
mit dem der 67 Jahre alte Rentner heute noch arbeitet, obwohl es längst nicht mehr verkauft wird. Immer wieder muss er den
Software-Dinosaurier trickreich überlisten, um trotz dessen beschränkter Möglichkeiten arbeiten zu können. Warum hält der
gebürtige Berliner trotzdem daran fest? „Mit anderen Programmen komme ich nicht klar", erklärt er: „Irgendetwas klappt dann
nicht. Also bleibe ich bei dem, was funktioniert."
Inhaltlich füllte Götze seine Fußballseiten teils mit Texten aus dem RWW-Stadionheft, das er von 1991 bis Ende 2008
betreute. Bei der optischen Gestaltung der Homepage ließ er sich von Vorbildern aus dem Profifußball inspirieren. Allmählich
erweiterte Götze seine virtuelle Klubzeitung um Beiträge aus anderen Abteilungen des Vereins - zunächst aber ohne
einzelne, miteinander verlinkte Dateien anzulegen.
Götze musste also bei jeder Aktualisierung eine einzelne, bis zu 150 Seiten starke Riesendatei hochladen. Eine
Geduldsprobe in einer Zeit, da die Evolution der Telekommunikationstechnik noch kein turboschnelles Breitband-Internet
hervorgebracht hatte. „Da konnte man in der Zwischenzeit locker mal eine Stunde um den Block spazieren", erzählt Götze.
Und wenn er nach einer Stunde wieder nach dem Rechten schaute, habe es gut sein können, dass das Hochladen wegen
Zeitüberschreitung abgebrochen war.
Als er dann auch noch feststellte, auf welch geringes Interesse die Homepage stieß, nämlich gerade mal drei bis fünf
Besuche im ersten Monat (Götze: „Das war ich wahrscheinlich selbst"), dachte er ernsthaft ans Aufgeben. Aber nichts da:
„Ick bin zäh", sagt der südhessische Berliner. Heute verzeichnet rw-walldorf.de im Schnitt 275 Besuche - und zwar pro Tag.
Rekordtag war der 9. Juni 2011 mit 583 Besuchen, was Götze insbesondere auf die damaligen Aufstiege der ersten
Fußballmannschaft in die Verbandsliga und der U-19-Junioren in die Hessenliga zurückführt.
Seit 2005 machen Götze und Bartel unter rw-walldorf.de gemeinsame Sache. Auf der Eingangsseite, also der mit der
Eintrittskarte, als virtuellem Buchdeckel kann der Besucher sein gewünschtes Kapitel auswählen: Fußball, Jugendfußball,
Tischtennis, Sportkegeln, Gymnastik, Gospel, Badminton und Tanz. Einige Abteilungen haben ihre eigenen Homepages,
manche Spartenseiten werden von Götze gepflegt.
Auch das Vereinsheim und das Sportgelände kann man sich anschauen, sich einen Überblick über RWW-Veranstaltungs-
termine verschaffen, Kommentare ins Gästebuch schreiben sowie einen Mitglieds- oder Änderungsantrag herunterladen.

So sah die Homepage 2002 aus
Mittelstandsbetrieb honoriert
soziales Engagement des
SV Rot-Weiß Walldorf

Für mehr Info, klick ins Bild
Von Dirk Winter
In Zeiten moderner Kommunikation ist es auch für Vereine wichtig, sich gut im Internet zu präsentieren. In loser Folge stellt das ECHO einige vorbildliche
Homepages von Vereinen und Verbänden aus Groß-Gerau und Umgebung vor. Heute: SV Rot-Weiß Walldorf.
Im Vordergrund eine Art Eintrittskarte, auf der sich der Besucher unter anderem in die einzelnen Vereinsabteilungen klicken kann. Im Hintergrund,
größtenteils überdeckt von dem Ticket, sieht man das Klubheim im Grünen. Auf der mit vielen Logos, Bildchen und Fotos dekorierten Karte steht mittig,
sozusagen als zentrale Botschaft: „100 Jahre Sportverein Rot-Weiß Walldorf - ein sympathischer Verein". Zwei kleine Eintrittskarten im großen Billet
weisen auf Veranstaltungen im Jubiläumsjahr des SV Rot-Weiß hin, darunter auf einen für den heutigen Dienstag bevorstehenden Fußballknüller: ein
Spiel gegen die Bundesligaprofis von Eintracht Frankfurt.
Das ist der erste Eindruck des Internetnutzers, wenn er die Adresse (Domain) www.rw-walldorf.de aufruft: Verspielt wie ein ballverliebter Fußballer mutet
die Homepage des Walldorfer Vereins an. Aber wenn der Besucher durch die Internetplattform dribbelt, passiert er eine Fülle an gut sortierten
Informationen - in Wort und Bild.
Registriert hat Gerhard Bartel im Jahr 1999 die Domain rw-walldorf.de, um Internetseiten

Rekordbesuch am 12.08 2014 mit 840 Besuchern / Rekordmonat bleibt der Juni 2011 / 8248 Besucher
www.rw-walldorf.de
wurde im Dezember 1996 mal aufgerufen ca. 64 Besucher pro Tag. (insgesamt 590336 Besucher)
Mittendrin, statt immer nur dabei
VIP- und Dauerkarte
gültig für alle Meisterschaftsheimspiele von
Rot-Weiß Walldorf (Senioren und Jugend) !!
"Gut gerüstet in die neue Saison"

Die neue Saison 2017/18 steht bevor
Bald rollt das runde Leder wieder im Stadion an der Okrifteler Straße.
Rot-Weiß Walldorf ist bestens auf die bevorstehenden Herausforderungen vorbereitet.

RW Walldorf I spielt in der Gruppenliga Darmstadt

RWW U23+ spielt in der Kreisliga A Groß-Gerau

RW Walldorf U19 spielt in der Verbandsliga Süd

RW Walldorf U17 spielt in der Hessenliga

Und für all diese o.g. Mannschaften gibt es EINE Karte, die für alle Heimspiele freien Eintritt gewährt!
Besitzer der VIP-Karte treffen sich in der Halbzeit der 1. Mannschaftsspiele im VIP-Raum, wo Sie
Fachgespräche mit Gleichgesinnten führen können und nebenher noch kostenfreies Catering (Essen und
Trinken) genießen.
Preise für die Saison 2017/18

VIP-Karte:

Dauerkarte:

Rentner:
230,00 €

55,00 €

40,00 €
Jetzt Karten bestellen bei: Klaus Eigler,
Tel.: 06105-44170, oder 0151-5880 3772 und/oder
E-Mail: klaus.eigler@arcor.de. oder jedem anderen Vorstandsmitglied
Fotos: G.Götze
Vereinsheim / Restaurant
Seit Weihnachten ist unser Restaurant von der Terrassenseite her mit einem behindertengerechten
Aufzug zu erreichen.
Allgemein - Vorstand
Nur noch sieben der 17 Gruppenligisten sind bei der
Rückrundensitzung in Walldorf für eine Aufstockung

Von Dirk Winter
Als Klassenleiter Michael Sobota die Vereinsvertreter der Fußball-Gruppenliga Darmstadt im Juli fragte,
welche Ligastärke sie gerne hätten, sprach sich eine Mehrheit für 18 Mannschaften aus. Zwölf
Klubfunktionäre stimmten bei der Hinrundenbesprechung dafür. Dieses Stimmungsbild hat sich seither
deutlich gewandelt.
Bei der Rückrundensitzung am Montagabend bei Rot-Weiß Walldorf votierten nur noch sieben der 17
hiesigen Gruppenligisten dafür, die Ligen wieder auf das frühere Maß aufzustocken. Eigentlich beträgt der
Richtwert der hessischen Ligen sogar nur 16 Teams, die Gruppenliga Darmstadt spielt aber seit dreieinhalb
Jahren mit 17 Mannschaften.
Die Folge der verkleinerten Liga bekommen die Vereine mit einem ausgeprägten Abstiegskampf zu spüren.
Es gebe auch in dieser Saison „mit großer Wahrscheinlichkeit wieder fünf Absteiger", kündigte Sobota an.
Wenn am 18. Februar mit einem Nachholspieltag die Rückrunde fortgesetzt wird, eine Woche früher als
geplant, kämpft mehr als die Hälfte der Teams um den Klassenerhalt. Die frühere Saisonfortsetzung
begründete Sobota mit dem Ziel, schnellstmöglich die 21 meist wetterbedingt ausgefallenen Spiele
nachzuholen. Auch der Gründonnerstag und Ostermontag wird dazu genutzt.
In Anspielung an die extreme Personalmisere des TV Lampertheim vor der Winterpause äußerte Sobota die
Hoffnung, dass der Tabellenletzte die Saison zu Ende spielen könne. Der TVL hatte teils Mühe, überhaupt
eine spielfähige Elf zusammenzubekommen.
Aus diesem Grund sorgten die Bergsträßer auch für das einzige Nichtantreten eines Teams in dieser
Gruppenligasaison: Sie sahen sich außer Stande, am 10. Dezember gegen den VfR Fehlheim zu spielen.
Andere Personalprobleme hatte Walter Vilsmaier. Der Schiedsrichterbeauftragte der Fußballregion
Darmstadt sprach eine Regelung an, wenn ein Spieltag vor oder nach einem Feiertag kommt. Dann
pausieren die Unparteiischen jeweils eines anderen Fußballkreises der Region.
Dies habe im Oktober - mit dem Tag der deutschen Einheit und dem Reformationstag - zu einem
dramatischen Personalschwund geführt. Drei Viertel der 50 Schiedsrichter, aus denen Vilsmaier
normalerweise auswählen kann, hätten nicht zur Verfügung gestanden.
Nur dank der Bereitschaft einige Schiedsrichter, mehr Spiele als geplant zu pfeifen, hätten alle Partien
besetzt werden können. Ansonsten sei die Schiedsrichtereinteilung in dieser Liga unproblematisch gewesen.
Diesmal kein einziger Fall von Tätlichkeit
Sportgerichtsvorsitzender Reinmund Weber berichtete von 32 Einzelrichterurteilen, die er bis zur
Winterpause habe verhängen müssen. In einem Fall, da es um unsportliches Verhalten gegangen sei, habe
ein Verein Widerspruch eingelegt - und eine Halbierung einer Spielersperre auf dann zwei Pflichtspiele
erwirkt.
14 Mal sei es in den Einzelrichterurteilen um unsportliches Verhalten gegangen (was Sperren von insgesamt
32 Pflichtspielen zur Folge hatte), zehnmal um Bedrohung und Beleidigung (25 Spiele), zweimal um rohes
Spiel (acht Partien). Besonders erfreulich: Keinen einzigen Fall von Tätlichkeit habe es gegeben.
Dass in sechs Fällen Trainer und Betreuer mit insgesamt 800 Euro bestraft werden mussten, weil sie sich
ungebührlich gegenüber dem Schiedsrichtergespann benahmen, kritisierte Weber allerdings eindringlich.
Auch Schiedsrichterbeobachter Peter Unsleber berichtete von „grenzwertigem" Verhalten von Trainern und
Betreuern bei zwei Spielen.
Verstärkt darum werben, dass die Vereine mehr Spielerfotos in den elektronischen Spielbericht einstellen,
will der Hessische Fußballverband. Dies kündigte der Vorsitzende des Verbandsausschusses für
Spielbetrieb und Fußballentwicklung, Jürgen Radeck, bei der Sitzung in Walldorf an. Ein Vorteil: Fehlt bei
einem Spiel ein Spielerpass, der normalerweise als Nachweis der Einsatzberechtigung dient, könne das
elektronische Foto hilfsweise als Legitimation dienen, so Radeck.
Gastgeber der Hinrundenbesprechung im Sommer ist der FC Fürth. Der genaue Termin wird noch festgelegt.
So geht es nach der Winterpause weiter mit der Gruppenliga Darmstadt.
18. Februar: SV Münster - SV Olympia Biebesheim, VfL Michelstadt - SV Unter-Flockenbach, SV 07
Geinsheim - SV 07 Nauheim, TSG Messel - TSV Höchst, SKV Büttelborn - TV Lampertheim, VfR Fehlheim -
FC Fürth, Sportfreunde Heppenheim - SV Rot-Weiß Walldorf (alle 14 Uhr), SG Unter-Abtsteinach - SC
Hassia Dieburg (14.30 Uhr).
KLICK ins BILD
Martin glaubt noch an den Aufstieg
Trainer des Gruppenligisten RW Walldorf setzt auf Rückkehr lange verletzter Spieler

Von Dirk Winter
In der Rückrunde der Saison 2015/16 holte der FC Viktoria Urberach einen
Sieben-Punkte-Rückstand auf - und wurde überraschend Meister der
Verbandsliga Süd. FC-Trainer war damals Max Martin, der jetzt die
Fußballer des SV Rot-Weiß Walldorf anleitet. Und der Tabellenzweite der
Gruppenliga Darmstadt steht vor einer ähnlichen Situation wie damals
Urberach: Spitzenreiter SG Unter-Abtsteinach, der zwei Spiele weniger
ausgetragen hat als die Rot-Weißen, könnte seinen Vorsprung ebenfalls
auf sieben Punkte ausbauen. Noch liegen die Odenwälder allerdings nur
einen Zähler vor dem ersten Verfolger.
Personell hat sich bei den Walldorfern in den vergangenen Wochen nur
wenig getan. Nicht mehr dabei ist Vassilios Porporis, der zum Hanauer SC
in die Verbandsliga Süd gewechselt ist. Der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler,
der aus der RWW-Jugend stammt, hat in seinen 14 Einsätzen in dieser
Saison vier Tore geschossen. Aus dem erweiterten Erstmannschaftskader
sind Bugrahan Özcelik zum FC Türk Gücü Rüsselsheim und Torhüter
Hicham Wahid zum VfR Rüsselsheim gegangen.
37 Punkte aus 18 Spielen für Martin „ernüchternd"
Das Walldorfer Zwischenergebnis mit 37 Punkten aus 18 Partien bezeichnet Martin als „ernüchternd".
Wenigstens drei Zähler habe sein Team zu wenig. „Dass wir mit Unter-Abtsteinach nicht würden Schritt halten
können, war vor der Runde zu erwarten", sagt der Trainer mit Blick auf den eingespielten, hochklassig
besetzten Konkurrenten. Aber dass die SGU schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison zu enteilen droht,
„das gefällt mir nicht", so Martin.
Gleichwohl sieht er keine wesentlichen Lehren, die daraus zu ziehen wären. An der fußballerischen Qualität
der Mannschaft lag es seiner Einschätzung nach nicht. Warum die Rot-Weißen ins Hintertreffen geraten sind,
machte Martin beim Trainingsauftakt deutlich. Den Tenor seiner Ansprache gibt der Übungsleiter so wieder:
„Die letzte Überzeugung, der letzte Wille, wirklich ganz oben mitspielen zu wollen, hat oftmals gefehlt - nicht
nur in den Spielen, sondern auch im Training." Martin hofft, dass die Rückkehr lange verletzter Fußballer für
einen verschärften Konkurrenzkampf im Kader sorgt, der Leistungsreserven freilegt: „Vielleicht kitzelt das bei
dem einen oder anderen Spieler noch zehn, zwanzig Prozent heraus."
Nach wie vor hält es Martin für möglich, dass sein Team in die Verbandsliga aufsteigt, lässt er durchblicken.
Es zeichnet sich ein Fünfkampf um die beiden Topplätze ab. Der fünftplatzierte TSV Höchst, der noch vier
Spiele nachzuholen hat, und Spitzenreiter Unter-Abtsteinach trennen vier Punkte. Der SV Rot-Weiß liegt in
Lauerstellung. Trotzdem mag Martin noch nicht über Meisterschaft oder Aufstiegsrunde reden. Denn schon ein
Fehlstart aus der Winterpause kann ob des engen Aufstiegsrennens ausreichen, um Träume platzen zu
lassen. Für der RWW-Trainer zählt erst einmal Grundlegendes: „Mein Credo ist, jedes Spiel so anzugehen,
dass wir es gewinnen wollen. Und dann wird man sehen, wo wir am Ende stehen."
Andererseits hofft Martin, dass seine Mannschaft den zweiten Saisonabschnitt mit weniger Verletzungspech
anpacken kann. Dass also Spieler wie Jan Deumlich, Julian Ludwig und Marc Eichfelder, die vor der
Winterpause verletzungsbedingt kaum gespielt haben, wieder mitwirken können. Deshalb hat der SV Rot-Weiß
auf Winter-Neuzugänge verzichtet.
Eine Veränderung hat es im Umfeld gegeben: Teammanager Rolf Melk,
25 Jahre lang der hemdsärmelige Kümmerer rund um die Mannschaft,
hat sich aus persönlichen Gründen zurückgezogen. Seine Aufgaben
übernehmen die Spielausschuss-Mitglieder Maurizio Battaglia und Hans-
Peter Becker, der Melk bisher schon unterstützt hat.
Behindertenaufzug zur Rot-Weiss Vereinsgaststätte

Viele Dinge können sich Vereine, die grundsätzlich von Mitgliedsbeiträgen leben und von ehrenamtlich tätigen
Vereinsmitgliedern geführt werden, nicht leisten. Da ist es umso wichtiger, dass es Einrichtungen/Stiftungen
wie „Aktion Mensch" gibt, die über Fördergelder soziale Aktivitäten der Vereine unterstützen.




Hinter dem Begriff „Inklusion" verbergen sich vielerlei förderungsfähige Programme von „Aktion Mensch".
So erhielt Rot-Weiß Walldorf von „Aktion Mensch e.V." aufgrund des Kuratoriumsbeschlusses vom 11.01.2018
für Ihr Projekt „Behindertenaufzug Vereinsgebäude/Vereinsgaststätte" einen Zuschuss in Höhe von 5.000,00 €
bewilligt.
Inklusion - Was ist das eigentlich? Was bedeutet Inklusion für jeden von uns persönlich?
Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört. Egal wie er aussieht, welche Sprache er
spricht oder ob er eine Behinderung hat. Jeder kann mitmachen. Wenn jeder Mensch überall dabei sein kann,
am Arbeitsplatz, beim Wohnen oder in der Freizeit: Das ist Inklusion!
Wenn alle Menschen dabei sein können, haben alle etwas davon. Wenn es zum Beispiel weniger Treppen
gibt, können Menschen mit Kinderwagen, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung viel besser dabei
sein.