KREISPOKAL 2016/17
Für Euch am Ball GG

Kreispokal 2016/17
Kreispokal 2017/18
Rot-Weiss eine Runde weiter
Jetzt geht's im Derby gegen die SKG Mörfelden weiter
Dersim Rüsselsheim - Rot-Weiss Walldorf 1:3
Tore: 0:1 Gotta (4.), 0:2 Apakhan (15.), 0:3 Gotta (50.), 1:3 Cal (90.+6). Gelbrot: (74. RWW). Rot: Bulut (74.
Dersim).
SR: Peter Hannemann.
Walldorf: Halt, Gotta, Kazemi, Uzun, Inan, Stanczak, Benazza, Lewis, Yildiz, Cichutek, Apakhan.
Eingewechselt: Gernandt, Mekonnen.
Bank: Oechler, Yüksel, Gernandt, Karakut, Mekonnen.
SC Opel Rüsselsheim - RW Walldorf 0:2
Tore: 0:1 Struwe (12.), 0:2 Struwe (27.). SR: Timo
Hager.
Walldorf: Halt, Gotta, Deumlich, Cavallo, Hoxha (62.
Inan), Pfeffer (62. Apakhan), Mader, Duvan, Beck (46.
Benazza), Cichutek, Struwe.
Gut Paroli geboten haben die Kreisoberliga-Fußballer
des SC Opel Rüsselsheim gestern Abend im
Achtelfinale des Kreispokals. Doch am Ende mussten
sie dem haushohen Favoriten aus Walldorf wie erwartet
den Sieg überlassen. Durch zwei frühe Tore von Nico
Struwe (15., 28.) setzte sich der Gruppenliga-
Tabellenführer mit 2:0 (2:0) verdient durch.
Vor mehr als 100 Zuschauern hatte der SC Opel auf
seinem Kunstrasenplatz am Sommerdamm gleich zu
Beginn eine Riesenmöglichkeit durch Can Celikkol zum
1:0 vergeben. Auf der Gegenseite machte es Nico
Struwe besser und traf innerhalb einer Viertelstunde
gleich zweimal für Rot-Weiß Walldorf.
Doch auch nach dem 0:2 habe seine Mannschaft „viele
Chancen kreiert" und „gute Lösungen" gefunden, fand
Opel-Trainer Dirk Brendel und freute sich auch darüber,
dass seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit ohne
Gegentor geblieben war.
Struwe
mit
Doppelpack
Struwe-Doppelpack reicht Walldorf
Von Johannes Wolf
Nach Sieg bei Opel Rüsselsheim im Viertelfinale / Nauheim siegt kampflos
Die Aufgabe für den Spitzenreiter der Gruppenliga Darmstadt Rot-Weiß Walldorf war klar und deutlich formu-liert: Sich gegen die klassentiefere Mannschaft von Opel Rüsselsheim durchsetzen.
SC Opel Rüsselsheim - Rot-Weiß Walldorf 0:2 (0:2). Die Gäste gingen, im Verlgeich zum Ligaspiel in Nau-heim am Wochenende, auf nur einer Postion verändert in die Partie. Paul Pfeffer rückte für Milad Kazemi in die
Mannschaft, Trainer Max Martin verzichtete also auf eine größere Rotation. Dies sollte sich bereits in der zwölften Spielminute auszahlen. Nico Struwe brachte die Gäste in Führung. Die wichtige frühe Führung konnnte erneut
Nico Struwe mit seinem zweiten Treffer des Abends ausbauen (29. Spielminute). Rüsselsheim hielt danach weiter dagegen und verhinderte im Laufe der ersten Halbzeit erfolgreich weitere Treffer der Gäste. Zwar gelang dies
auch nach der Pause, doch man selbst schaffte es nicht den Primus der Gruppenliga mit einem Anschlusstreffer in größere Bedrängnis zu bringen. So waren die beiden Struwe-Tore aus der ersten Halbzeit für Rot-Weiß
genug, um den Einzug in die nächste Runde perfekt zu machen. Im Liga-Alltag trifft Walldorf am Sonntag auf den VfL Michelstadt.

Favoriten RW Walldorf, Astheim und
Geinsheim setzen sich im Viertelfinale durch
Von Lars Monzheimer
Erwartete Ausgänge gab es im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals. Am 9. März empfängt der VfR Groß-
Gerau Olympia Biebesheim.
RW Walldorf - SV Nauheim 2:1 (0:1).
Tore: 0:1 Duvnjak (36.), 1:1 Gotta (51.), 2:1 Oezcelik (60.).
Walldorf: Darmstädter, Cimen (83, Yildiz), Kolbeinsson, Oezcelik, Karakut (46. Gotta), Mader, Frank, Wohn
(73.), Struwe, Duban, Apakhan.

Dank einer deutlichen Steigerung im zweiten Abschnitt sicherten sich die Walldorfer im Vergleich mit dem ab-
stiegsbedrohten Ligakonkurrenten noch verdient das Weiterkommen. „Nach einer unspektakulären ersten
Halb-zeit haben wir in der zweiten Hälfte aufgedreht und sind zu zwei schön herausgespielten Toren
gekommen", bilanzierte Walldorfs Pressesprecher Erwin Mader.
Zu Beginn hatten sich beide Mannschaften lange auf die Defensive konzentriert. Nach einer Ecke war
Tomislav Duvnjak in der 36. Minute zur Gästeführung zur Stelle. Petro Mina Alves (39.) traf für die Gäste wenig
später den Pfosten.
Nach Wiederanpfiff starteten die Gastgeber mit mehr Engagement und wirbelten die Gästedefensive mächtig
durcheinander. Mit dem ersten Angriff scheiterte Nico Struwe noch an der Latte, doch nach einer Flanke von
der linken Seite sorgte Mario Gotta (51.) per Kopfstoß für den Ausgleich. Und die Gastgeber drückten weiter.
Einen langen Pass aus der rechten Spielhälfte verlängerte Bugrahan Oezcelik (60.) per Kopf ins lange Eck.
Ungeachtet der klaren Walldorfer Überlegenheit hatten auch die Nauheimer noch Chancen, doch letztlich
wurde die Taktik von RW-Coach Max Martin belohnt, der trotz des Rückstands auch nach Wiederanpfiff ruhig
weiterspielen ließ, lobte Mader.
Kreispokal 2016/17
Knüller in Nauheim
Die Spiele der ersten beiden Kreispokalrunden sind ausgelost
Von Dirk Winter
Der Kreisfußballausschuss hat am Montag in Leeheim die ersten beiden Runden des Kreispokals 2016/17
ausgelost. Knüllerspiel der Auftaktrunde am 17. Juli (17 Uhr) ist die Begegnung des gastgeben-den
Gruppenligisten SV 07 Nauheim mit Verbandsliga-Spitzenreiter VfB Ginsheim.
Zur gleichen Zeit stehen sich gegenüber: VfR Rüsselsheim - SKV Büttelborn, FC Germania Gustavsburg - SV
07 Bischofsheim, TSV Goddelau - FV Hellas Rüsselsheim, TSG Worfelden - SC Opel Rüssels-heim, TSV
Trebur - SV Concordia Gernsheim, SV Dersim Rüsselsheim - SV Rot-Weiß Walldorf, TV Crumstadt - TV
Haßloch.
Zur Pause 0:4
SKV Mörfelden unterliegt im Kreispokal RW Walldorf verdient mit 1:5
Von Gabi Wesp-Lange
Nicht unerwartet, aber doch überraschend hoch, hat sich Fußball-Kreisoberligist SKV Mörfelden in der
zweiten Kreispokalrunde der klassenhöheren Elf von Lokalnachbar RW Walldorf geschlagen geben müssen.
Stand es zur Halbzeit 0:4, fiel das Endergebnis mit 1:5 deutlich aus.
„Wir sind zu spät reingekommen und waren in den ersten 45 Minuten einfach zu passiv", vermisste SKV-
Coach Oliver Süss vor der Pause die nötige Aggressivität bei seiner Mannschaft. Durch „zu viele Fehler
hintereinander" habe sie es den individuell starken Spielern von Walldorf ermöglicht, erfolgreich zum
Abschluss zu kommen.
Nach zwölf Minuten lagen die Gäste durch Mario Gotta (6.) und Ilias Benazza (12.) bereits mit 2:0 vorn. Daniel
Beck (33.) und Dominik Lewis (39.) erhöhten bis zum Seitenwechsel auf 4:0 für RWW.
In der zweiten Halbzeit fehlte den Mörfeldern dann auch noch Torjäger Angelo Bartolomeo, der „zur Arbeit
musste", wie Süß erklärte. Kurz nach Wiederanpfiff vergab Adem Cakir eine Riesenchance zum
Anschlusstreffer.
Erst in der 68. Minute erzielte Daniele Campailla das 1:4. Doch da war die Partie längst gelaufen. Lewis (79.)
stellte mit einem Strafstoß noch den 5:1-Endstand für den Gruppenligisten aus Walldorf

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Walldorf steht im Kreispokal-Viertelfinale
Rot-Weiß Walldorf setzt auf Rotation
Heimrecht im Kreispokal-Halbfinale gegen Gruppenliga-Konkurrent Olympia Biebesheim
Endspiel am 1. Mai
Von Dirk Winter
Wer fordert im Kreispokalfinale Titelverteidiger SV 07 Geinsheim heraus? Diese Frage wird an diesem Dienstag (19.30 Uhr) auf dem Kunstrasenplatz des SV Rot-Weiß Walldorf geklärt, wo der gastgebende Fußball-Grup-
penligist im Halbfinale seinen Ligakonkurrenten SV Olympia Biebesheim erwartet.
Das Pokalendspiel ist Teil des „Tags des Fußballs" am Montag, 1. Mai (Tag der Arbeit), im Nauheimer Sport-park. Deshalb wird der Sieger der Halbfinalpartie sein für Sonntag (30.) angesetztes Gruppenligaspiel verlegen,
Vorgespräche mit den Klassenleitern Alexander Thurn (Kreispokal) und Michael Sobota (Gruppenliga) gab es bereits. Der SV 07 Geinsheim hat sein Verbandsligaspiel bei Türk Gücü Friedberg, das ebenfalls für Sonntag
geplant war, bereits auf den 10. Mai (19.30 Uhr) verlegt.
Obwohl der SV Rot-Weiß in der entscheidenden Phase des Meisterschaftsrennens ist, betont Trainer Max Martin: „Der Kreispokal ist uns wichtig. Wir möchten schon sehr gerne ins Endspiel einziehen." Genauso äußert sich
sein Biebesheimer Trainerkollege Hans Risberg: „Die Jungs freuen sich auf das Halbfinalspiel. Wir wollen ins Finale kommen." Deshalb werde der SV Olympia die bestmögliche Mannschaft auf den Platz bringen.
Risberg sieht wegen der Tabellensituation sowieso keinen Grund, das Pokalspiel nur mit halber Kraft anzuge-hen. Denn die Mannschaft hat als Gruppenliga-Siebter den Klassenerhalt geschafft, und in den Aufstiegskampf kann
sie nicht mehr eingreifen.
Auf die verhinderten Jan Wondra und Maximilian Köhler muss der SV Olympia aber verzichten, eventuell auch auf Sven Becker. Beim SV Rot-Weiß fehlt wohl Paul Pfeffer, der beim jüngsten 3:1-Sieg in Michelstadt verletzt
ausgewechselt wurde. Der Defensivspieler hat sich eine muskuläre Verletzung am Oberschenkel zugezogen. Welche genau, ist noch nicht diagnostiziert: „Wir hoffen, dass es nur eine Verhärtung oder Zerrung ist", sagt Martin.
Fraglich ist die Einsatzfähigkeit von Mario Gotta, der in Michelstadt einen Schlag aufs Knie bekommen hat, und des an der Wade lädierten Markus Cimen. Jan Deumlich ist privat verhindert.
Ohnehin hatte Martin vor, Spieler auf einigen Positionen auszutauschen. Vor dem Hintergrund, dass das Team erst am Sonntag in der Liga spielte, will er mit dieser Rotation die Belastung fürs Team in Grenzen halten. Als
Beispiel nennt der Trainer den 38 Jahre alten Efkan Yildiz, dem er nicht zumuten wolle, binnen zwei Tagen zweimal spielen zu müssen.

Rot-Weiß Walldorf - Olympia Biebesheim 4:0
Tore: 1:0 Porporis (41.), 2:0 Lewis (65.), 3:0 Lewis (67.), 4:0 Gotta (87.). Rot: Kienz (46.), Cutrone (77. Beide
SVO).
SR: Timo Hager ().
Walldorf: Darmstädter, Gotta, Porporis (74. Struwe), Eythorsson, Lewis (), Pfeffer (79. Kolbeinsson), Mader,
Dukas (79. Frank), Cichutek, Duban, Apakhan.
Biebesheim: Koch, Cutrone, Kornmann, Heyse, Michel (80. Frisch), Köhler (80. Valenzano), Jährling, Kienz,
Frisch, Suckow, Becker.

Klare Sache: Walldorf im Finale
Am 1. Mai gegen Verbandsligist und Pokalverteidiger SV Geinsheim
Von Dirk Winter
Mit einem 4:0-Sieg gegen Olympia Biebesheim hat Rot-Weiß Walldorf das Fußball-Kreispokalfinale erreicht.
Zwei Biebesheimer sehen Rot.
Die Begegnungen dieser Mannschaften in dieser Gruppenligasaison waren jedesmal torreich. Das war gestern
Abend in Walldorf, im Halbfinale des Fußball-Kreispokals nicht anders: Gastgeber Rot-Weiß Walldorf besiegte
Olympia Biebesheim mit 4:0 (1:0). Im Finale am kommenden Montag, 1. Mai (17 Uhr), treffen die Walldorfer in
Nauheim auf den Verbandsligisten und Pokalverteidiger SV Geinsheim.
Einen Bärendienst erwies Olympia-Spielmacher Kevin Kienz seiner Mannschaft, als er in der Halbzeitpause -
offenbar aus Wut über einen nicht gegebenen Foulelfmeter - die Tür der Schiedsrichterkabine eintrat, wie meh-
rere Augenzeugen zu Protokoll gaben. Worauf ihm Schiedsrichter Timo Hager die Rote Karte zeigte. Zuvor,
kurz vor der Pause, hatte Ömer Apakhan den Biebesheimer Damiano Cutrone im Strafraum zu Fall gebracht,
aber Hager ließ trotz heftiger Gästeproteste weiterspielen. In der 76. Minute wurde auch Damiano Cutrone,
offenbar wegen Schiedsrichterbeleidigung, mit Rot des Feldes verwiesen.
Beim Gruppenliga-Siebten aus dem Ried konnte Trainer Hans Risberg, anders als von ihm vermutet und ange-
kündigt, doch auf Maximilian Köhler zurückgreifen. Bei Walldorf spielte Mario Gotta trotz Knieproblemen.
Zunächst setzte Biebesheim dem druckvollen Walldorfer Spiel viel Kampfgeist entgegen. Nach 17 Minuten be-
wahrte der auf der Torlinie rettende Tim Heyse die Gäste vor einem Rückstand. Zuvor hatte Torhüter Fabian
Koch gepatzt, und Dominik Lewis war aus spitzem Winkel zum Schuss gekommen. Im Gegenzug bedrohte
Kevin Jährling das Tor mit einem 18-Meter-Freistoß, doch Torhüter Kevin Darmstädter kratzte den Ball im Tief-
flug aus dem rechten unteren Eck (19.). Mit einem Steilpass aus der Drehung bereitete Lewis das Führungstor
vor, das Vassilios Porporis mit einem wuchtigen Schuss erzielte (39.).
Nach der Pause gingen dem Rot-dezimierten SV Olympia Biebesheim die Passgenauigkeit und die Defensiv-
stärke, bald aber auch die Motivation verloren. Nach Ecke von Kostas Dukas scheiterte Simon Mader zweimal
an Torhüter Koch (59.). Ein Doppelschlag von Lewis, jeweils vorbereitet von Eren Duban, brachte kurz danach
die Entscheidung (64., 66.) zugunsten der Walldorfer. Mit einem Kopfball nach Duban-Ecke sorgte Gotta für
den 4:0-Endstand (87.).

17:00
Sportgelände SV 07 Nauheim
Kreispokal 2017/18
Der erste Knaller
Dersim Rüsselsheim empfängt im Kreispokal 2017/18 Verbandsligist VfB Ginsheim
(lamo). Während im aktuellen Wettbewerb des Fußball-Kreispokals im April die Halbfinals ausgetragen
werden, hat der Kreisfußballschuss um Pokalspielleiter Alexander Thurn (Leeheim) bereits die beiden ersten
Runden des Wettbewerbs 2017/18 ausgelost. Einen ersten Knaller gibt es gleich in der ersten Runde, wenn
der SV Dersim Rüsselsheim den Verbandsligisten VfB Ginsheim empfängt.
Erste Runde am 23. Juli, 18 Uhr: SV Dersim Rüsselsheim - VfB Ginsheim, Hellas Rüsselsheim - SC Opel
Rüsselsheim, SKG Erfelden - FC Türk Rüsselsheim, TSV Trebur - SV Rot-Weiß Walldorf, SKG Stockstadt
- SV 07 Nauheim, Germania Gustavsburg - SC Astheim, SV 07 Bischofsheim - SKV Mörfelden, FC Hillal
Rüsselsheim - TV Haßloch.
Zweite Runde am 30. Juli, 18 Uhr: SC Kickers Mörfelden - Eintracht Rüsselsheim, SV Alemannia
Königstädten - TSV Goddelau, SKG Walldorf - TV Crumstadt, HSC Mörfelden - TSV Wolfskehlen,FC Hillal
Rüsselsheim/TV Haßloch - SV 07 Bischofsheim/SKV Mörfelden, FC Germania Gustavsburg/SC Astheim -
VfR Groß-Gerau, TSV Trebur/RW Walldorf - SV Olympia Biebesheim, SV Concordia Gernsheim - SV 07
Geinsheim, SV Dersim Rüsselsheim/VfB Ginsheim - SKG Erfelden/FC Türk Rüsselsheim, Sportfreunde
Bischofsheim - SV Klein-Gerau, AC Italia Groß-Gerau - VfR Rüsselsheim, SKG Bauschheim - SV 07
Raunheim, TSG Worfelden - FC Raunheim, Hellas Rüsselsheim/SC Opel Rüsselsheim - SG Dornheim, FC
Leeheim - SKG Stockstadt/SV 07 Nauheim, Genclerbirligi Bischofsheim - SKV Büttelborn.

SV 07 Geinsheim - Rot-Weiss Walldorf 2:1
Tore: 1:0 Auer (14.), 1:1 Porporis (36.), 2:1 Melcxhior (68. FE). Rot: Ginkel (90. SV 07).
SR: Marco Unholzer.
Geinsheim: Geißler, Maier, Hamman, Ginkel, Bender, Schmidt, Melchior, Hauf, O Neal, Auer, Raths.
Walldorf: Darmstädter, Cimen, Deumlich, Kolbeinsson, Porporis, Eythorsson, Pfeffer, Frank (46. Mader),
Cichutek, Struwe, Duban.
Geinsheim gewinnt Pokalfinale
Von Erwin Mader
Auf insgesamt fünf Positionen stellte RW-Trainer Max Martin sein Anfangsteam um. Insgesamt waren aber
zum Vortagspiel (gegen Höchst) lediglich zwei neue Spieler im Kader.
Die „Roten“ verloren das Kreispokalfinale unglücklich mit 2:1 durch einen fragwürdigen Elfmeter in der 67.
Spielminute. Markus Cimen habe Robin Bender unfair gestoppt. Beim näheren Hinsehen war Bender allerdings
aufgrund der schlechten Bodenverhältnisse ohne Zutun von Cimen gestrauchelt und zu Fall gekommen. Den
Elfer trat Alexander Melchior sicher ins Netz.
In der mittelmäßigen Partie ging Titelverteidiger SV 07 Geinsheim nach 14 Minuten durch das Tor von Dominik
Auer in Führung. Vassilios Porporis glich schon in der 36. Minute nach einem Solo von Haukur Eythorsson
und einen perfekt getimten Querpass aus.
Trainer Martin brachte im zweiten Durchgang noch Simon Mader, Dominik Lewis und Ilias Benazza. Aber auch
ihre zusätzlichen Bemühungen konnten die Niederlage nicht mehr abwenden. Im zweiten Durchgang gab es
nur wenige Torszenen und - ebenfalls dem Wetter geschuldet - immer wieder unnötige Ballverlusste. Unnötig
war auch die Rote Karte für Kim Ginkel (SV 07). Er foulte in der Nachspielzeit Julian Cichutek an der Mittellinie
und bekam dafür zurecht einen Platzverweis.

Foto: Erwin Mader
Foto: Erwin Mader
Der SV Geinsheim macht's wieder
Powerplay vom Pokalverteidiger - Rot für Ginkel - Von Melchior verwandelter Elfmeter bringt die
Entscheidung
Von Dirk Winter
Mit einem 2:1-Finalsieg gegen Rot-Weiß Walldorf ist Verbandsligist SV Geinsheim zum zweiten Mal in Folge
Fußball-Kreispokalsieger geworden.
So langsam wird es für den SV Geinsheim zur lieben Gewohnheit, am Maifeiertag ein Bierglas in Magnum-
größe entgegenzunehmen. Kreispokal-Klassenleiter Alexander Thurn überreichte dem Verbandsligisten
gestern diesen Humpen mit süffigem Inhalt als Beigabe zur Siegertrophäe - wie im vergangenen Jahr. Gerade
hatten die Geinsheimer im Pokalfinale Rot-Weiß Walldorf mit 2:1 (1:1) besiegt. Und während die Geinsheimer
noch ihren Triumph im Nauheimer Sportpark feierten, trotteten die Walldorfer mit bedröppelten Mienen vom
regennassen, aufgeweichten Rasen. Nur einer verharrte dort noch eine Weile in der Hocke,
gedankenversunken mit starrem Blick: Fannar Örn Kolbeinsson. Es war das letzte Spiel des Verteidigers für
den Gruppenligisten, ehe er in seine isländische Heimat zurückkehrt. Und wie gerne hätte sich Kolbeinsson
mit einem Pokalsieg verabschiedet.
Für seinen Kollegen in der Abwehr, Julian Cichutek, endete das Finale auch physisch mit einem schmerz-
haften Erlebnis. Er zog sich in der Nachspielzeit eine klaffende Wunde am Schienbein zu, die nach dem Spiel
genäht werden musste. Cichutek war von Kim Ginkel, dem spielenden Teil des Geinsheimer Trainergespanns,
an der Mittellinie überhart gefoult worden. Dafür sah Ginkel die Rote Karte. Ansonsten konnte der SV Geins-
heim rundum mit sich zufrieden sein: „Die Mannschaft hat leidenschaftlich gespielt“, sagte Ginkels
Trainerkollege Tim Schicker.
Die Walldorfer taktierten zunächst sehr defensiv, erwarteten tief in der eigenen Hälfte die Geinsheimer Angriffe.
Und die kamen mit Wucht. Mit Hochtempofußball legte der Pokalverteidiger los. Was der Verbandsligist in der
Anfangsviertelstunde aufzog, wirkte wie ein Powerplay beim Eishockey. Derweil bewegten sich die Walldorfer,
die kaum zu Entlastungsangriffen kamen, auf dünnem Eis. Und das brach in der 13. Minute: Torhüter Kevin
Darmstädter wehrte zwar einen Schuss von Dominik Auer ab, doch den Abpraller verwertete der Torjäger dann.
Sicher, die Walldorfer mussten mit ihren Kräften haushalten, waren sie doch erst am Vortag in der Punktrunde
(5:1 gegen den TSV Höchst) am Ball gewesen. Etwaiger Kräfteverschleiß war für Trainer Max Martin aber nicht
der Grund für die Niederlage: „Wir sind bis zum Schluss weite Wege gegangen. Trotz des tiefen Platzes.“
Martin hatte die Startelf im Vergleich zum Höchst-Spiel auf fünf Positionen umbesetzt.
In der 23. Minute hätten die Walldorfer fast das zweite Gegentor kassiert: Ginkel nahm eine Freistoß-Herein-
gabe von Marcel Raths direkt, aber der Ball flog knapp am Tor vorbei. Wie aus dem Nichts fiel der Ausgleichs-
treffer, als Vassilios Porporis eine scharfe Hereingabe von Haukur Eythorsson vollendete (35.).
Viel mehr Walldorfer Torgefahr ließ Geinsheim nicht mehr zu, obwohl die Walldorfer nach dem Seitenwechsel
offensiver spielten. Spätestens mit der Hereinnahme von Dominik Lewis als zweiten Stürmer neben Eythorsson
versuchte Martin, das Spiel zu beschleunigen. Das nächste Tor schossen aber die Geinsheimer, da Alexander
Melchior per Foulelfmeter traf. Zuvor war Markus Cimen im Strafraum arg ungestüm gegen Robin Bender
eingestiegen (65.). Walldorf kam dem Geinsheimer Tor nur noch mit Freistößen von Lewis nahe, die allerdings
wirkungslos waren.

Großer Respekt für Walldorfs Leistung

Tim Schicker (Trainer SV Geinsheim): „Ich denke, dass unser Sieg verdient ist. Wir hatten die größere Anzahl
an Torchancen. Die Walldorfer waren bei Standardsituationen gefährlich, denn die haben starke Kopfballspieler
in ihren Reihen. Das wussten wir aber vorher. Den Walldorfern müssen wir Respekt vor ihrer Leistung zollen,
denn sie haben ja auch am Vortrag 90 Minuten gespielt.“

Max Martin (Trainer RW Walldorf): „Das war eine unnötige Niederlage. Es war ein ausgeglichenes Spiel zweier
gleichwertiger Mannschaften. Wir haben unglücklich mit dem Elfmeter verloren. Aber das müssen wir abhaken.
Wichtig war, dass wir gestern gegen Höchst gewonnen und heute ganz ordentlich gespielt haben.

Alexander Melchior (SV Geinsheim): „In den ersten 20 Minuten waren wir klar überlegen, nach dem 1:0 ist
dann ein kleiner Knick reingekommen. Aber am Ende haben wir verdient gewonnen. Geil, dass wir zum
zweiten Mal in Folge Kreispokalsieger geworden sind.“

Fannar Örn Kolbeinsson (RW Walldorf): „Es ist natürlich bitter für mich, meine Zeit in Walldorf mit einer
Niederlage zu beenden - und dann auch noch im Pokalfinale. Es hätte mir viel bedeutet, diesen Titel zu
gewinnen. Das Spiel war ausgeglichen. Wir hätten heute durchaus gewinnen können. Wir hatten ja gestern
schon ein schweres Spiel. Aber wir haben heute alles gegeben, was wir konnten.“

Kreisfußballwart Robert Neubauer: „Das war ein Spiel auf gutem Niveau. Man hat absolut gesehen - auch bei
Rot-Weiß Walldorf, obwohl die Mannschaft ja auch am Sonntag gespielt hatte -, dass da der Wille da war, den
Pokal zu holen. Und davon lebt dieser Wettbewerb: Dass es für den einen oder anderen noch etwas
Besonderes ist, Kreispokalsieger zu werden.“