RW Walldorf: Marc Eichfelder geht, Alexander Vogler kommt
Der eine Mittelfeldspieler verlässt den Fußball-Hessenligisten aus beruflichen Gründen,
der andere schließt sich ihm an, weil er sich mehr Spielzeit erhofft als zuletzt beim Regionalligisten SV Lippstadt.
Von Dirk Winter
Der Zeitaufwand, den man in der Fußball-Hessenliga aufbringen muss, ist mit seiner beruflichen Belastung nicht mehr vereinbar. Zu diesem Schluss ist Marc Eichfelder
gekommen. Weshalb der Mittelfeldspieler den SV Rot-Weiß Walldorf jetzt verlassen hat. Dafür haben die RWW-Verantwortlichen einen 19 Jahre jungen Geinsheimer
verpflichtet. Jener Alexander Vogler kam in der vergangenen Saison, seiner ersten im Seniorenbereich, beim SV Lippstadt (Regionalliga West) auf neun Liga- und zwei
Westfalenpokaleinsätze. Ausgebildet wurde er im Nachwuchsleistungszentrum des SV Darmstadt 98.
Zudem vermeldet Sportlicher Leiter Marcus Spahn einen Neuzugang für den U23-Kader. Jonathan Janz (VfB Ginsheim U19) ist für die Innenverteidigung des
Gruppenligisten vorgesehen. Seine neue Mannschaft hat am Sonntag ein Testspiel beim 1. FC Langen mit 3:1 (2:1) gewonnen. Die Rot-Weißen gerieten nach fünf
Minuten in Rückstand, ehe Michael Moenke (13.), Can Luca Karakas (35.) und Tim Thalheimer (75.) trefflich antworteten. Trainer Ercan Dursun ist mit der Leistung und
mit dem Stand der Vorbereitung zufrieden: „Es geht in die richtige Richtung."
Drei Tage zuvor gewann Walldorf II beim BSC Kelsterbach mit 4:2 (2:2). Die Begegnung entwickelte sich zum Härtetest für die Rot-Weißen, die in der ersten Halbzeit
einige Probleme mit dem starken Kreisoberligisten hatten. Die Gäste lagen sogar mit 0:2 zurück, nachdem Marco Ippolito und Nils Ostertag getroffen hatten. Aber noch
vor dem Seitenwechsel glichen Jonatan Kremer und Davide Lombardi. „In der zweiten Halbzeit hatten wir das Spiel dann im Griff", so Dursun. Kapitän Domenico
Bancheri sorgte mit zwei Toren für den Sieg. Am Donnerstag (19.30 Uhr) spielt die U23 bei der Spvgg Neu-Isenburg II.
Die Walldorfer Hessenliga-Mannschaft indes hat ihr Testspiel bei den A-Junioren des FSV Mainz 05 mit 1:3 (1:3) verloren. Trainer Artur Lemm war mit dem Spiel
trotzdem nicht unzufrieden, weil er eine positive Entwicklung bei seiner Mannschaft feststellt: „Wir bekommen die Abläufe immer besser rein." Außerdem hätten die
Rot-Weißen einige personelle Ausfälle gehabt, vor allem im Sturm. Bei einem starken U19-Bundesligisten, der schon nach einer Minute führte, gelang Ahmet Dogan
der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer. Ein Doppelschlag warf die Gäste wieder zurück (30., 35.).
An diesem Dienstag (19.30 Uhr) gastiert der SV Rot-Weiß bei Hassia Bingen.
Gruppenliga: Relegation in neuem Modus?
Bei der Gruppenliga-Tagung macht Klassenleiter Neubauer einen Vorschlag +++ Bis zu fünf Absteiger
Von Markus Karrasch
Digitaler Spielerpass (er hat am 1. Juli den aus Papier abgelöst), der neue Trainerpass (zur Kennzeichnung des Verantwortlichen auf der Bank), fünf Spielerwechsel
(statt bislang drei), Spielverlegungen bei positiven Corona-Tests (fünf Atteste am Spieltag nötig), Erhöhung der Geldstrafe bei Nichtantritten (jetzt 100 Euro, dazu
eventuell Fahrtkosten- und Schadenersatz) - die Vertreter der Gruppenligavereine hatten viel zu notieren bei der Vorrundenbesprechung, die Neuling TSV Auerbach im
Bensheimer Weiherhausstadion ausrichtete. Zudem kam Klassenleiter Robert Neubauer (Rüsselsheim) mit einer neuen Idee bei Auf- und Abstiegsrelegation um die
Ecke: vier Mannschaften, zwei Paarungen mit Hin- und Rückspiel, die Sieger bestreiten auf neutralem Platz das Endspiel. „Der Vorteil ist, dass es in allen
Begegnungen um etwas geht", warb Neubauer. Die Versammlung - lediglich der VfB Ginsheim II fehlte entschuldigt - nahm es fast kommentarlos zur Kenntnis.
Beim Rennen um den freien Platz in der Verbandsliga Süd dürfte dieser Modus als „gesetzt" angesehen werden, sagte Neubauer. Offen ist, ob dies auch für die
Abstiegsrelegation mit den Vertretern der Kreisoberliga Darmstadt/Groß-Gerau, Bergstraße, Dieburg/Odenwald sowie dem Tabellenzwölften der Gruppenliga gilt.
Richtzahl 17
Wenn der Zwölfte in die Relegation um den Klassenerhalt gehen soll, bedeutet dies: Es kann bis zu fünf direkte Absteiger geben, um auch 2023/24 die Richtzahl von 17
Mannschaften zu erreichen. Die Zahl ist davon abhängig, wie viele Teams aus der Verbandsliga Süd in die Gruppenliga Darmstadt kommen. Wie schon 2021/22 gilt
auch 2022/23: Gewertet wird die Saison, wenn 75 Prozent der Mannschaften 50 Prozent der Spiele ausgetragen haben.
Lob an Zusammenarbeit der Klubs
Im Rückblick lobte der Klassenleiter neben der guten Zusammenarbeit der Vereine bei coronabedingten Spielverlegungen insbesondere Meister VfR Fehlheim, der auch
nach dem vorzeitigen Titelgewinn die Saison nicht sang- und klanglos habe austrudeln lassen: „Wir haben eine Runde hinbekommen, in der die Entscheidungen auf
sportlicher Ebene getroffen wurden." Negativer Höhepunkt war das frühe Ausscheiden von Türk Gücü Rüsselsheim, das auch seine zweite Mannschaft in der A-Liga
zurückzog und lediglich mit der Dritten (C-Liga) die Runde beendete.
Als „relativ pflegeleicht" bezeichnete Einzelrichter Raimund Weber die Liga. Er fällte 52 Urteile - kein einziges wegen Tätlichkeit.
In Summe sieht Robert Neubauer eine „sehr gut aufgestellte" Gruppenliga. In Sachen Corona lässt der Klassenleiter indes Vorsicht walten: Die Rückrundenbesprechung
soll online durchgeführt werden.
Ein einstelliger Tabellenplatz ist das Ziel
Rot-Weiß Walldorf II startet ambitioniert und mit großem Kader in der Fußball-Gruppenliga. Trainer Ercan Dursun geht bereits in sein siebtes Jahr bei
RWW.
Von Dirk Winter
Dass eine zweite Mannschaft des SV Rot-Weiß Walldorf in die höchste Liga der Fußballregion Darmstadt aufsteigt, hat es in 108 Jahren RWW-Geschichte nie
gegeben - bis zum 22. Mai dieses Jahres. An jenem Tag machten die U23-Fußballer des Vereins mit einem 3:3 in Traisa vorzeitig ihr Meisterstück in der Kreisoberliga
Darmstadt/Groß-Gerau perfekt. Künftig spielt die Mannschaft um Trainer Ercan Dursun, der in sein siebtes Jahr als Walldorfer U23-Trainer geht, also in der Gruppenliga
Darmstadt.
Dass die Seinen souverän mit sechs Punkten Vorsprung den Titel holten, übertraf ihre eigenen Erwartungen: „Das hätten wir nicht gedacht, weil wir eine relativ junge
Mannschaft haben", sagt Dursun, der 2016 vom FC Viktoria Urberach gekommen war. Der Trainer resümiert denn auch: „Das war ein fantastisches Jahr."
Dursuns Team ist kein Solitärwesen im Verein, wie der Trainer betont. Vielmehr kooperiere man auch während der Saison mit der U19 und der Hessenliga-Mannschaft.
Daran werde sich in der Gruppenliga nichts ändern - auch nicht an der Aufgabe des U23-Trainers. Sein Team soll weiterhin eine Ausbildungsmannschaft sein, aus der
es möglichst viele Spieler in den Hessenligakader schaffen sollen. Trotzdem wolle man in der Gruppenliga erfolgreich sein, erklärt RWW-Vorsitzender Manfred
Knacker: „Einen einstelligen Tabellenplatz hätten wir schon ganz gerne." Dursun vermutet: „Es gibt bestimmt nicht viele Mannschaften in der Liga, die sich freuen,
dass die U23 aus Walldorf jetzt in der Gruppenliga ist." Warum? „Weil wir einen guten Fußball spielen." Er, Dursun, lasse offensiv und schnell spielen. Der
Übungsleiter fordert eine hohe Laufbereitschaft von seinen Spielern.
Und erfolgreich solle seine Art des Fußballs natürlich auch sein. In der derzeitigen Saisonvorbereitung machen die Rot-Weißen so siegreich weiter, wie sie ihre
Meisterrunde beendet haben. Alle drei Testspiele seit dem Trainingsstart am 26. Juni gewann die Dursun-Elf. Den A-Ligisten Spvgg Seligenstadt fertigten die Walldorfer
mit 6:1 ab. Gegen Germania Weilbach (Gruppenliga Wiesbaden) gab es ein 3:0, bei der Spvgg Sonnenberg (Kreisoberliga Wiesbaden) ein 4:3. Am Sonntag (10.), 15
Uhr, gastiert die U23 beim FC Kalbach (Gruppenliga Frankfurt West).
Die Aufstiegsmannschaft geht mit einem mehr als 30 Mann starken Kader in die neue Saison, darunter RWW-Rückkehrer Alexander Zwilling (FC Hürth), Can Luca
Karakas (Offenbacher Kickers U19), Torhüter Marc Spahn (Viktoria Griesheim U19) - nicht verwandt oder verschwägert mit dem Sportlichen Leiter Marcus Spahn - und
acht Zugänge aus der eigenen U19. Abgänge hat der Aufsteiger eigentlich nur zwei: Enes Muejde und Furkan Gültekin sind zu Hellas Darmstadt gewechselt. Weiter
beim SV Rot-Weiß sind Steven Sallan und Tewen Spamer, die jedoch in den Hessenligakader übernommen worden sind.

Für Euch am Ball GG

NEWS
Von Dirk Winter
Mit Kento Nakamura hat der SV Rot-Weiß Walldorf seine Personalplanung abgeschlossen. Der 19 Jahre junge Außenspieler, vom SV Gonsenheim zum Fußball-
Hessenligisten gekommen, ist der 14. Neuzugang. Mit Talenten aus Japan hat Trainer Artur Lemm während seiner Zeit beim VfB Ginsheim gute Erfahrungen gemacht:
„Diese Jungs sind fleißig, demütig und haben eine gute fußballerische Ausbildung."
Den vielen Zugängen stehen elf Abgänge gegenüber. Die Rot-Weißen, die ihren Kader laut Lemm stark verjüngt haben, befinden sich also in einem Umbruch. Dazu
braucht es neben Talent auch Erfahrung. Deshalb haben die RWW-Verantwortlichen mit Nikola Mladenovic, von dem Lemm ob seiner spielerischen Qualität und
Führungskraft eine hohe Meinung hat, einen Anführer verpflichtet. Der 30 Jahre alte Mittelfeldmann war bislang Kapitän des Hessenliga-Spitzenteams SC Hessen
Dreieich. Der Dreieicher Rückzug aus dem Leistungsfußball hat die Mladenovic-Verpflichtung möglich gemacht.
Lemm erwartet von dem Deutsch-Serben auch in Walldorf eine Führungsrolle. Denn: Beim Neuaufbau des Kaders sei es „wichtig, dass wir keine Grüppchenbildung
haben und eine große Gemeinschaft sind", sagt Lemm: „Man hat im Mannschaftssport nur Erfolg, wenn man eine Einheit ist."
Mit dem RWW-Vorsitzenden Manfred Knacker ist sich der Trainer einig, die Saison ob der hohen Qualität der Konkurrenz „bescheiden, aber mit maximalem Ehrgeiz"
anzugehen. Wobei sich Lemm am Punkteschnitt von 2,0 aus der Abstiegsrunde orientiert. Auch wenn der SV Rot-Weiß die angestrebte Aufstiegsrundenteilnahme
verpasst hat, „haben wir zum Schluss doch noch eine ordentliche Hessenligarunde gespielt", resümiert Vorsitzender Manfred Knacker: „Damit können wir zufrieden
sein."
Die Corona-bedingte Zweiteilung der Liga ist passé. Obwohl Hessens höchste Spielklasse immer noch aus einem Riesenfeld besteht, das nur um zwei auf 20
Mannschaften geschrumpft ist, erwartet die Teams eine sehr kräftezehrende Runde.
Die RWW-Verantwortlichen haben laut Lemm versucht, Spieler in den Kader zu bringen, die mehr Tempo und Aggressivität versprechen: „Wir wollen einen schnellen,
stark nach vorne orientierten Fußball spielen. Und wir wollen viele Tore schießen." Auf dass der SV Rot-Weiß seinen Zuschauerschnitt von 227 verbessert, wie
Sportlicher Leiter Marcus Spahn betont.
Für Treffer immer gut ist Neuzugang Luki Matondo vom Ligakonkurrenten FC Eddersheim. Es müssen ja nicht gleich sechs Treffer in einem Spiel sein, wie es ihm im
Mai 2017 in der U19-Hessenligapartie des SV Darmstadt 98 beim FC Bensheim gelungen ist. In der vergangenen Saison schaffte der 24 Jahre alte Stürmer, der den
zum SV Hummetroth abgewanderten Nico Struwe ersetzen könnte, immerhin zwölf Tore.
Unter den Zugängen sind mit Steven Sallan, Tewen Spamer und Souhail Lhadaf, der wegen eines Kreuzbandrisses erst Ende des Jahres wieder trainieren kann, drei
Spieler aus der eigenen U23 und U19. RW-Rückkehrer sind Ilias Benazza aus Rüsselsheim, der zuletzt beim Hessenligisten SV Neuhof gespielt hat, sowie Benedikt
von Hagen (Offenbacher Kickers U19). Neu sind auch die Co-Trainer Carsten Hennig, mit dem Lemm einst ein Trainergespann beim VfB Ginsheim bildete, und Birger
Naß. Sie ergänzen im Übungsleiterstab die Athletik- und Individualtrainer, Johan Sahling und Abdullah Sahin.
In ihrem ersten Test der Saisonvorbereitung spielten die Walldorfer am Samstag 2:2 (1:1) beim Hessenliga-Absteiger FV Bad Vilbel. Manuel Konaté Lueken (1.) und Can
Karakas (50.) schossen den SV Rot-Weiß zweimal in Führung. Am Dienstag (5.), 19.30 Uhr, gastiert die Lemm-Elf beim Verbandsligisten Spvgg Neu-Isenburg.
14 Zugänge und „maximaler Ehrgeiz" bei RW Walldorf
Der Fußball-Hessenligist ist im Umbruch. Als letzter Neuer wurde Außenspieler Kento Nakamura vom SV Gonsenheim verpflichtet. Ein neuer Co-Trainer
ist ein alter Bekannter.
U23 auch beim vierten Test erfolgreich
Von Dirk Winter
Mit zwei in beiden Halbzeiten komplett verschieden besetzten Mannschaften
ließ Ercan Dursun, Trainer des SV Rot-Weiß Walldorf II, beim FC Kalbach
(Gruppenliga Frankfurt West) spielen. Ob der Tatsache, dass es die zweite
Testpartie binnen zwei Tagen war, äußerte sich der Coach „sehr zufrieden" über
den 4:2 (3:0)-Sieg des Gruppenliga-Aufsteigers. Obendrein hatten einige Spieler
am Vormittag Thekendienst beim RWW-Weinfest. Besonders in der ersten
Halbzeit boten die Rot-Weißen mit Toren von Kenan Gürbüz (2.), Michael
Moenke (28.) und Ilias Zariouh (35.) eine starke Vorstellung. Nach der Pause
traf Tom Nopper (70.).
RW Walldorf gelingt erster Testspielsieg
Der Fußball-Hessenligist setzt sich bei Hassia Bingen mit 4:0 durch. Benedikt von Hagen trifft dabei zweimal.
Von Dirk Winter
Den ersten Sieg in ihrer Testspielserie haben die Walldorfer Hessenliga-Fußballer gelandet. Bei Hassia Bingen gewann der SV Rot-Weiß mit 4:0 (2:0). Luki
Matondo (9.), der zweifache Torschütze Benedikt von Hagen (11., 60.) und Maximilian Thomasberger (62.) trafen.
Eine fußballerisch positive Entwicklung bei den Seinen hatte RWW-Trainer Artur Lemm bereits in den vorherigen beiden Partien festgestellt: „Jetzt sieht man diese
Entwicklung auch mal im Ergebnis."
Bei den Rot-Weißen kamen zwei Gastspieler zum Einsatz: Yassin El Haddoudi trainiert zurzeit mit dem Hessenligakader mit. Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler,
ausgebildet unter anderem bei Preußen Münster in der U19-Bundesliga, „ist ein guter Junge und würde durchaus zu uns passen". Das Gleiche gilt für Torhüter
Julian Koch (zuletzt Spvg Frechen, Mittelrheinliga). Allerdings seien die RWW-Personalplanungen eigentlich abgeschlossen: „Da müssen wir uns mal überlegen,
ob wir die beiden Jungs noch einbauen können."
Als nächstes misst sich der SV Rot-Weiß Walldorf an diesem Samstag mit dem gastgebenden Verbandsligisten VfB Ginsheim. Anpfiff ist um 13 Uhr
Trotz 6:1 nicht ganz zufrieden
Von Dirk Winter
Erfolgreicher Test für die Hessenliga-Fußballer des SV Rot-Weiß Walldorf: Gegen Verbandsligist VfB Ginsheim siegte die Elf von Trainer Artur Lemm mit 6:1 (5:0).
Zufrieden war Lemm indes nur teilweise. So habe seine Mannschaft bis zur Mitte der ersten Halbzeit viele Fehler am Ball gemacht. Trotzdem schossen Maximilian
Thomasberger (3.) und Kento Nakamura (27.) die Rot-Weißen mit 2:0 in Führung. Danach „waren wir richtig stark“, so Lemm: „Da haben wir Ginsheim gar nicht an den
Ball kommen lassen.“ VfB-Vorsitzender Manfred Saul beklagte ein leichtfertiges Abwehrverhalten: „Dabei hatte Trainer Ermin Melunovic noch vor dem Spiel genau vor
dieser Einstellung gewarnt.“ Tewen Spamer (31.), Ilias Benazza (35.) und Benedikt von Hagen (38.) trafen zum 5:0. In der Schlussminute sorgte Thomasberger für den
Endstand, nachdem Oualid Garte zum 5:1 getroffen hatte (83.).
Die Walldorfer U23 gewann mit 5:1 (4:0) gegen den FC Eddersheim II. In der Begegnung zweier Gruppenligisten „waren wir in allen Bereichen die bessere Mannschaft“,
berichtet RWW-Trainer Ercan Dursun. Can Karakas (5., 49.), Keanu Desiderio (14.), Michael Moenke (38.) und Elias Sonntag (44.) trafen. Weiter geht es am
kommenden Sonntag um 14 Uhr bei Germania Schwanheim.