RW Walldorf - Türk Gücü Friedberg 3:4
Tore: 1:0 Konate (5.), 2:0 Vogt (20.), 1:2 Noah (31. FE), 2:2 Fukuhara (64.), 2:3 Noah (69.),
2:4 Vogt (79. Egt), 3:4 Struwe (83.). SR: Florian Tesch).


Walldorf

90'
BERICHTE Klaus Eigler, Erwin Mader, Dirk Winter , Ralph Baumann, - Gerhard Götze FOTOS


Berichte sind von den Autoren genehmigt
Für Euch am Ball GG

LOTTO HESSENLIGA Gruppe B
0'
Hessenliga Saison 2021/22
SPIELTAG
Türk Gücü

KSV
Baunatal
SV
Steinbach
1.FC
Erlensee
1.FC
Hanau
SV
Neuhof
Hünfelder
SV
Eintr
Stadtallendorf
Bayern
Alzenau
FV
Bad Vilbel
TUS
Dietkirchen
Hessen
Dreieich
FC
Eddersheim
SC
Waldgirmes
Türk Gücü
Friedberg
VfB
Ginsheim
Viktoria
Griesheim
SV RW
Hadamar
SV
Zeilsheim
RW
Walldorf
LOTTO HESSENLIGA Gruppe A
Barockstadt
Fulda-Lenherz
FSV
Fernwald
Buchonia
Flieden
Rot-Weiß Walldorf nutzt die Lücken nicht und verliert 0:1
In der Fußball-Hessenliga verliert Rot-Weiß Walldorf das Freitagspiel beim SC Hessen Dreieich mit 0:1.
Von Dirk Winter
Taner Yalcin und Max Martin, Fußballtrainer des SC Hessen Dreieich und des SV Rot-Weiß Walldorf, haben eines gemeinsam: Beide gehen, wie sie vor dem
gestrigen Hessenligaspiel beider Mannschaften erklärt hatten, stets mit dem Ziel in eine Partie, diese auch gewinnen zu wollen. Unterm Flutlicht des Sprendlinger
Sportparks schaffte dieses Vorhaben schließlich der SC Hessen, der sich mit 1:0 (1:0) behauptete. Trotz der Niederlage ist der SV Rot-Weiß vorerst auf dem dritten
Tabellenplatz geblieben. „Wir waren die bessere Mannschaft", sagte der Sportliche Leiter der Gäste, Artur Lemm: „Wir haben eine gute Einstellung gezeigt. Aber am
Ende hat es durch das Auslassen vieler Tormöglichkeiten halt nicht gereicht."
Vor 360 Zuschauern gerieten die Walldorfer ausgerechnet in einer Phase, da sie ihren Gastgeber im Griff hatten, in Rückstand. Erst vergab Nico Struwe eine
Großchance, als der sich frei gelaufene RWW-Stürmer von Marc Eichfelder bedient wurde. Doch ein Dreieicher rettete auf der Torlinie. Fast im Gegenzug, in der 39.
Minute, provozierte der SC Hessen mit vehementem Pressing einen Walldorfer Ballverlust im Spielaufbau. Daraus entstand ein Konter, Björn Schnitzer schaffte es auf
der linken Angriffsseite bis an die Grundlinie, von wo er den in den Strafraum eingelaufenen Abassin Alikhil mit einem Lupfer zum 1:0 verhalf.
Mit viel Schwung drängten die Rot-Weißen in der zweiten Halbzeit auf den Ausgleich. Laurin Vogt schoss zwei Mal aus guter Position am Tor vorbei. Auch Jan
Deumlich verfehlte das Gehäuse bei zwei Versuchen, diesmal per Kopf.
Timo Kunert kam an der Strafraumgrenze zum Abschluss, aber im letzten Moment wurde sein Schuss noch abgelenkt. Eichfelder brachte den Ball aus halblinker
Position nicht im Tor unter. „Das müssen wir uns ein Stück weit natürlich selbst ankreiden", so Lemm, „dass wir die Lücken, die uns Dreieich gegeben hat, nicht
konsequent ausgenutzt haben".
Auf der Gegenseite hatte der SV Rot-Weiß Glück, dass Dreieichs Farid Affo vor dem leeren Tor den Ball über die Latte hob. RWW-Torhüter Marcel Czirbus, der den
verletzten Kevin Darmstädter vertrat, war schon ausgespielt.
Tor: 1:0 Alikhil (39.). SR: Steffen Rabe.
Dreieich: Miletic, Gavric, ;Mladenovic, Amiri (72. Streker), Alikhil (60. Ruez Diaz), Affo, Alempic, Dejanovic, Schnitzer (81. Reljic), Wachs, Barusic.
Walldorf: Czirbus, Haliti, Deumlich, Ludwig, Struwe (68. Konate), Kunert, Vogt (80. Boukayouh), Konietzko, Eichfelder, Borger, Dogan.


45'
RW Walldorf nur zweiter Sieger
In der Fußball-Hessenliga setzt sich Viktoria Griesheim im Derby 3:2 durch.
Von Dirk Winter
In der Fußball-Hessenliga hat der SC Viktoria Griesheim das zweite Spiel in Folge gewonnen und sich am Mittwochabend durch ein dramatisches 3:2 (2:1) gegen Rot-
Weiß Walldorf für die 0:1-Hinspiel-Niederlage im August revanchiert.
Von Beginn an entwickelte sich unter Flutlicht und vor 150 Zuschauern auf dem Kunstrasen-Platz des Hegelberg-Stadions eine intensive Partie. Die wenigen
Möglichkeiten nutzten beide Teams in Hälfte eins konsequent. Zunächst ließ Griesheims Cameron Royo auf der linken Seite den Walldörfer Besmir Haliti stehen und
bereitete das 1:0 von Patrick Stumpf vor (11.). Nach 20 Minuten erarbeiteten sich die Gäste zunehmend die Feldüberlegenheit, blieben im letzten Drittel aber harmlos.
Auf der Gegenseite vergab erst Stumpf auf Vorlage von Noah Lorenz das 2:0 (33.), dann wurde er von Lukas Konietzko an der Strafraum-Grenze gefoult. Schiedsrichter
Joschka Pfeifer sah den Kontakt auf der Linie und gab Elfmeter. Alexandru Paraschiv verlud den Ex-Griesheimer Marcel Czirbus zum 2:0 (45.).
Noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte verkürzten die Rot-Weißen durch Laurin Vogt auf 1:2. Die drei Extraminuten hatte es gegeben, weil sich Walldorfs Marc
Eichfelder nach hartem Einsteigen von Jean Marie Starck eine Knieverletzung zugezogen hatte, länger behandelt und gegen Andre Schneider ausgewechselt werden
musste.
Im zweiten Durchgang hatten die Walldörfer unverändert mehr Ballbesitz, ließen aber weiter die letzte Durchschlagskraft vermissen. Als Noah Lorenz für die Viktoria auf
3:1 stellte, schien das Spiel entschieden (78.). Doch die Moral der Gäste stimmte, Ahmet Dogan brachte sie auf 2:3 heran (85.). Zwei, drei brenzlige Situationen
mussten die Griesheimer noch überstehen, ehe sich Ersatzkeeper Elias Derwein (vertrat erneut Paul Jivan) die letzte Flanke griff.
Tore: 1:0 Stumpf )11.), 2:0 Paraschiv (45. FE), 2:1 Vogt (45.+2), 3:1 Lorenz (77.), 3:2 Dogan (84.). SR: Joschka Pfeifer.
Griesheim: Derwein, Royo, Kern, Starck, Assar, Stumpf, Oaeaschiv, Schumacher, Schüßler (78. Arslan), Lorenz (84. Volk), Adusei.
Walldorf: Czirbus, Haliti, Deumlich (74. Boukayouh), Ludwig, Kunert (46. Geisler), Vogt, Konietzko, Eichfelder (38. Schneider), Borger, Dogan.
Rot-Weiss will gegen Türk Gücü Friedberg Punkten
Von Dirk Winter
Punkte könnte nach zwei Niederlagen in Folge auch der SV Rot-Weiß Walldorf mal wieder gebrauchen. Die Mannschaft um Trainer Max Martin, in der
ausgeglichenen Gruppe auf den sechsten Platz abgerutscht (punktgleich mit vier Konkurrenten), fehlte beim 2:3 in Griesheim vor allem eines: „Wir
haben gegen einen tief stehenden Gegner zu wenig spielerische Lösungen gefunden." Der Coach hofft, dass sich seine Spieler am Sonntag (15 Uhr)
gegen den Drittletzten, Türk Gücü Friedberg, in besserer Form zeigen. Ob Marc Eichfelder mitwirken kann, ist wegen einer Knieprellung fraglich.

5:2
3:4
1:5
1:1
2:1
Spieltag 8
RW Hadamar - FV Bad Vilbel
RW Walldorf - TüGü Friedberg
SV Zeilsheim - SC Waldgirmes
VfB Ginsheim - TUS Dietkirchen
FC Eddersheim - Hessen Dreieich
Spielfrei - Vikt. Griesheim
Walldorf: Darmstädter, Haliti, Konate (66. Dogan), Schneider (75 Deumlich), Struwe, Kunert,
Vogt, Thomasberger, Eichfelder (78. Boukayouh), Borger, Geisler.
Friedberg: Koob, Henrich (85. Jost), Eren (88. Hydodo), Lee, Fukuhara, Kilic, Schorr, Okamoto,
Häuser, Knecht, (75. Demir) Michel.
Konate 5'
Vogt 79' Egt
Struwe 83'
Vogt 20'
Noah 31'
Noah 69'
Fukuhara 64'
Wir befinden uns im Abstiegskampf"
Walldorf verweilt weiter auf Platz sechs der Tabelle +++ Gegen Friedberg verspielt Rot-Weiß eine zwei Tore-Führung
Von Dirk Winter
Nach einer unnötigen 3:4 (2:1)-Niederlage gegen Türk Gücü Friedberg stehen sie weiter auf dem sechsten Tabellenplatz, die Hessenliga-Fußballer des SV Rot-Weiß
Walldorf
. Auf einem Rang, der am Ende der Vorrunde Abstiegs- statt Aufstiegsrunde bedeuten würde. „Wir befinden uns also im Abstiegskampf“, folgerte RWW-
Trainer Max Martin am Sonntag. „Unser Problem ist, dass wir aktuell kaum Spieler haben, die auf ihr Topniveau kommen“, so der Übungsleiter. Mit der Folge, dass
seine Mannschaft in der Defensive schwächele und vorne ihre Chancen teils kläglich vergebe.
Gerade mal 20 Sekunden waren seit dem Anpfiff vergangen, als Noah Michel plötzlich nur noch RWW-Torhüter Kevin Darmstädter vor sich hatte. Doch Michel
verschoss überhastet. Nach fünf Minuten wirbelte Nico Struwe über die linke Walldorfer Angriffsseite, passte quer in den Strafraum, wo der Ball letztlich Manuel
Konaté erreichte, der das Spielgerät aus acht Metern ins Ziel schob - 1:0. Aus noch kürzerer Distanz köpfte Laurin Vogt nach einer verlängerten Ecke von Timo Kunert
das 2:0 (20.).
Mit viel Bewegung und Tempo trug der SV Rot-Weiß sein Spiel vor. Das nächste Tor fiel aber auf der Gegenseite. Ein einfacher Doppelpass genügte, um die wieder
einmal lückenhafte Defensive auszuhebeln. Der ehemalige Ginsheimer Daisuke Fukuhara enteilte Innenverteidiger Maximilian Thomasberger, der den flinken Japaner
nur noch mit einem Foul bremsen konnte. Den Elfmeter nutzte Michel zum 2:1 (31.). Während Türk Gücü in der zweiten Halbzeit stärker wurde, verlor der SV Rot-
Weiß seine spielerische Linie. Und nach wie vor mangelte es der Heim-elf an Sicherheit in der Defensive.